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Psychotherapie

Was ist Psychotherapie

Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes und eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Die Ausübung der Psychotherapie ist durch das österreichische Psychotherapiegesetz geregelt. Im Zentrum stehen das Gespräch und der Austausch zwischen PsychotherapeutIn und KlientIn. Je nach psychotherapeutischer Methode kann dieser Austausch durch Übungen und andere Interventionen unterstützt und gefördert werden.

Schweigepflicht

Als Psychotherapeutin unterliege ich der gesetzlichen absoluten Verschwiegenheitspflicht. Diese Verschwiegenheitspflicht dient dem Schutz der für das Gelingen der Psychotherapie unabdingbaren Vertrauensbeziehung zwischen KlientIn und PsychotherapeutIn (§ 15 PthG).

Methode

Es gibt in Österreich derzeit 23 anerkannte Psychotherapiemethoden. Die Methode nach der ich arbeite ist die Existenzanalyse und Logotherapie. Dies ist eine sinnzentrierte Therapie-, Beratungs- und Behandlungmethode, die sich den existenziellen Fragestellungen widmet, die oft aufkommen, wenn man sich in einer belastenden Lebenssituation befindet. Ausgangspunkt der gemeinsamen Arbeit ist stets die Aktualität, also die Lebensaufgabe, die gerade ansteht. Wichtig ist mir eine lösungs- und ressourcenorientierte Arbeitsweise mit Ihnen als PartnerIn. Sie sind der/die ExpertIn für Ihr eigenes Leben, ich helfe Ihnen durch Fragen, Rückmeldungen und andere Techniken, Ihre Denk- und Verhaltensmuster zu erkennen und erarbeite mit Ihnen gemeinsam Wege, diese gegebenenfalls zu verändern. Die Therapie findet hauptsächlich in Form von Gesprächen statt, je nach Bedarf arbeite ich auch mit verschiedenen Übungen oder kreativen Mitteln.

Mein Angebot umfasst:

  • Therapeutische Gespräche
  • Biographiearbeit
  • Arbeit mit kreativen Medien (Geschichten, schreiben, zeichnen,…)
  • Therapeutische Übungen
  • Walk & Talk – in Bewegung kommen, Gespräche im Gehen
  • Psychoedukation

Wann kann es sinnvoll sein, Psychotherapie in Anspruch zu nehmen?

Jeder Mensch kann im Laufe seines Lebens in Situationen geraten, in denen er das Gefühl hat, alleine einfach nicht mehr weiter zu können. Bei seelischen Problemen gibt es keine genauen Werte die einem sagen, wann ein Erlebnis, eine Erkrankung oder eine schwierige Lebenssituation zu belastend wird. Deshalb lässt sich auch nicht genau sagen, wann man eine Psychotherapie beginnen sollte. Aber wenn Sie sich diese Frage stellen, kann dies schon ein Hinweis sein, dass etwas Ihre Seele belastet und es Ihnen helfen könnte, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.

Mögliche Gründe für eine Psychotherapie:

  • Sie fühlen sich oft niedergeschlagen und haben keine Freude am Leben.
  • Sie erleben Gedankenkreisen und scheinbar endlose Grübelei.
  • Es plagen Sie Gedanken, über die Sie mit niemandem zu sprechen wagen.
  • Sie oder ihr Kind/PartnerIn leiden an einer Essstörung.
  • Sie haben Schlafprobleme.
  • Sie fühlen sich von den Aufgaben des Lebens überfordert.
  • Sie fühlen sich ausgebrannt und kraftlos und Ihr Leben dreht sich nur mehr um die Arbeit.
  • Sie fragen sich, was der Sinn Ihres Lebens ist.
  • Sie denken an Selbstmord als Ausweg aus Ihrer Lebenssituation.
  • Ihr Arzt/ihre Ärztin hat bei Ihnen eine psychische Erkrankung diagnostiziert.
  • Sie leben in schwierigen Beziehungen und wollen daran etwas verändern.
  • Sie leben mit einem/r Angehörigen oder Partner/in, der/die an Alkohol- oder einer anderen Abhängigkeit leidet.
  • Sie haben die schwere Aufgabe der Pflege eines alten oder kranken Menschen übernommen.
  • Sie leiden an einer Sucht.
  • Sie hadern mit Ihrer sexuellen Orientierung oder haben Sorgen bezüglich des Coming-Out.
  • Sie fühlen sich in Ihrem Körper und/oder in Ihrem Geschlecht nicht wohl.
  • Sie haben etwas erlebt, was Sie nicht mehr loslässt.
  • Sie haben einen geliebten Menschen oder ein geliebtes Tier verloren und fühlen sich von der Trauer überwältigt.
  • Sie leiden an einer chronischen Erkrankung, die Ihre Lebensqualität einschränkt oder Sie vielleicht mit dem Tod konfrontiert.
  • Sie leiden unter ungewollter Kinderlosigkeit.
  • Ihre Lebensqualität wird von Panikattacken oder Ängsten beeinflusst.
  • Sie leiden an körperlichen Symptomen ohne zugrundeliegende körperliche
    Erkrankung (zB. häufige Magenschmerzen, Verdauungsprobleme, Kopf- oder
    Rückenschmerzen,…)
  • Sie verspüren den Wunsch nach mehr Selbstvertrauen